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Katholische Kirchgemeinde Uster erneut für Umweltmanagement ausgezeichnet

Ende Oktober 2025 wurde die katholische Kirchgemeinde Uster mit den Pfarreien Greifensee, Uster und Volketswil von der Fachstelle «oeku Kirchen für die Umwelt» für ihr umweltgerechtes Handeln mit dem «Grünen Güggel» rezertifiziert. Nach vier Jahren werden durch die erneute Auszeichnung mit dem Umweltmanagement-Label der fortwährende Einsatz der Mitarbeitenden, Behörden- und Pfarreimitglieder für ein nachhaltiges und ressourcensparendes kirchliches Handeln bestätigt und die sichtbaren Fortschritte honoriert. Insbesondere die deutliche CO2-Reduktion in der Kirchgemeinde wurde hervorgehoben.

Freude herrscht in der Kirchgemeinde: Der Wärmeenergieverbrauch ging in den letzten vier Jahren an allen drei Standorten wesentlich zurück. Energetische Gebäude-Optimierungen, sparsamer Umgang und die Umstellung auf eine Holzschnitzel-Heizung (Fernwärme) in Greifensee haben es möglich gemacht. Auch floss weniger Wasser durch die Leitungen der Kirchgemeinde und mit einer Photovoltaikanlage auch in Uster – neben der bereits bestehenden in Volketswil, wird nun an zwei Standorten eigener Strom erzeugt. Im Bereich der Biodiversität und im Beschaffungswesen, in dem der nachhaltig-ökologische Einkauf geprüft wird, sind der Kirchgemeinde ebenfalls Erfolge bescheinigt worden.

Die Fortschritte im umweltgerechten Handeln der Kirchgemeinde sollen in bester katholischer Tradition gebührend gefeiert werden: Am 14. März 2026 in der Pfarrei Bruder Klaus Volketswil. Mitglieder aller drei Pfarreien, Interessierte und Netzwerkpartner:innen sind herzlich willkommen zum Dank-Gottesdienst und einem anschliessenden fair-regionalen Apéro.

 Das nun wiederum vier Jahre gültige Label Grüner Güggel ist ein Auftrag an die Umweltkommission, an Mitarbeiter:innen und Pfarreimitglieder, den Einsatz für ein Wirken im Einklang mit der Schöpfung und eine noch nachhaltigere Kirchgemeinde unvermindert fortzusetzen. So wird ab sofort an der Umsetzung des Umweltprogramms 2026 bis 2029 gearbeitet. Mittelfristig wird von der Umweltkommission und der Kirchenpflege eine klimaneutrale Kirchgemeinde angestrebt. Dahinter steht die Überzeugung, dass kirchliches Handeln nicht mehr auf Kosten nachfolgender Generationen geschehen sollte.